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Fenster



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Arten


Einscheibenverglaste Fenster
Diese werden auf Grund ihrer schlechten Wärmedämmeigenschaften nur noch selten verwendet.

Kastenfenster
Diese sind vor allem bei Altbauten bekannt. Sie bestehen aus einem inneren und einem äußeren Fensterflügel.
Die dazwischen liegende Luft stellt die Wärmedämmung dar. Sie werden vor allem noch bei Renovierungen
verwendet, in Neubauten hingegen nicht mehr.


Kastenfenster

Verbundfenster
Sie wurden nach dem Krieg entwickelt und bieten zwei Glasscheiben in einer Flügelkonstruktion.
Das Verbundfenster besteht aus zwei hintereinanderliegenden Flügeln mit einem gemeinsamen Drehpunkt,
die für Reinigungszwecke getrennt werden können.
Man findet diesen Fenstertyp in Gebäuden aus den 60er und 70er Jahren.
Sie werden nicht mehr hergestellt und durch Isolierglasfenster ersetzt.


Verbundfenster

Isolierglasfenster
Sie bestehen aus einer Wärmegedämmten Rahmenkonstruktion mit einem Isolierglaselement.
Dieses besteht aus (im Allgemeinen) zwei Gläsern, die im Werk zusammengefügt werden.
Der Glaszwischenraum ist mit wärmedämmendem Edelgas gefüllt.


Isolierglasfenster

Schallschutzfenster

sind Isolierglasfenster mit dicken Gläsern und verstärkten Rahmenkonstruktionen.

Spezielle Fenster
Spezielle Fensterkonstruktionen wie Brandschutzfenster und schusssichere Fenster sind ebenfalls möglich, werden
im Wohnbau jedoch praktisch nicht eingesetzt.

Einbau eines Fensters


1. Achten Sie darauf, dass die Fuge zwischen Fensterrahmen und Mauerwerk so schmal wie möglich gehalten wird.

2. Die Abdichtung muss mit dauerelastischem Dichtstoff erfolgen (z.B. komprimiertem Dichtungsband oder Butylband).
Hierfür sollte kein Bauschaum verwendet werden!

3. Kontrollieren Sie, dass auch die Fuge unter dem Fenster, wo das Fensterbrett montiert wird, gedämmt wird.

4. Sorgen Sie dafür, dass die innere Abdichtung dampfdicht ausgeführt wird.

5. Achten Sie auch auf gute Abdichtung der Rollladenkästen. Auch hier gilt: Keinen Bauschaum verwenden!

6. Wenn Sie Fensterläden haben möchten, sollte dies rechtzeitig berücksichtigt werden, wenn die Außenwand gedämmt wird.
Achten Sie darauf, dass durch Befestigung keine Wärmebrücken entstehen.

7. Wenn Sie die Ausführung genau kontrollieren wollen, vereinbaren Sie mit dem ausführenden Unternehmen einen Luftdichtheitstest
bzw. eine Infrarot-Thermografie, die Ihnen Wärmebrücken aufzeigt.


U-Wert eines Fensters



Wie gut Fenster dämmen lässt sich am U-Wert ablesen. Er ist das Maß, das angibt wie viel Wärme durch ein Fenster verloren geht. Dabei werden verschiedene U-Werte unterschieden.
Es gibt hier den Uw-Wert, er ist der Gesamt U-Wert eines Fensters. Er setzt sich zusammen aus dem Ug-Wert der Verglasung und dem Uf-Wert des Rahmens.
Dabei gilt: Je niedriger der U-Wert umso besser.



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